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Häufige Fragen zu Keramik- und Glasarbeitsplatten
Welche Vor- und Nachteile hat eine Keramik-Arbeitsplatte?
Keramik ist kratzfest, hitzebeständig, säureresistent, UV-stabil und nimmt keine Flüssigkeiten auf – Rotwein, Zitrone oder Öl hinterlassen keine Flecken. Der Nachteil: Das Material ist sehr hart und dadurch schlagempfindlich an Kanten und Ausschnitten. Deshalb kommt es auf saubere Kantenbearbeitung und fachgerechte Montage an.
Was ist besser – Keramik oder Granit?
Granit ist ein Naturstein mit offenen Poren und muss imprägniert werden. Keramik wird gebrannt, ist porenfrei und damit hygienischer sowie unempfindlicher gegen Säuren. Optisch bietet Keramik mehr Freiheit, weil auch Beton-, Metall- und Marmoroptiken möglich sind.
Ist eine Keramik-Arbeitsplatte wirklich unempfindlich?
Gegen Hitze, Kratzer, Säure und Verfärbungen ja. Sie können heiße Töpfe direkt abstellen, ohne Untersetzer. Empfindlich ist Keramik nur gegen punktuelle Schläge auf Kanten – etwa wenn ein schwerer Gusstopf auf die Plattenkante fällt.
Welche Materialstärken sind möglich?
Keramik gibt es ab 6 mm Stärke, gängig sind 12 mm und 20 mm. Dünne Platten wirken filigran und modern, dickere Stärken oder aufgedoppelte Kanten erzeugen eine massive Optik. Wir beraten Sie, welche Stärke zu Ihrer Korpuskonstruktion und zum Kochfeld passt.
Wie reinige ich eine Keramikarbeitsplatte richtig?
Im Alltag genügen warmes Wasser und ein weiches Tuch. Fettflecken lösen Sie mit handelsüblichem Spülmittel. Auf Scheuermilch, Stahlwolle und stark alkalische Reiniger sollten Sie verzichten, weil sie matte Oberflächen langfristig aufrauen können.
Arbeitet ihr auch mit Glasoberflächen?
Ja. Rückwände, Fronten und Arbeitsflächen aus Glas fertigen wir in Klarglas, Satinato oder lackiertem Glas – auf Wunsch mit Ausschnitten für Steckdosen und Armaturen. Glas ist fugenlos, hygienisch und lässt sich exakt auf Ihre Farbwelt abstimmen.